Botanisch korrekt heisst das Granium “Pelargonium”. Die meisten der über 200 Arten stammen aus Südafrika. Im 17. Jahrhundert gelangten die ersten Pflanzen nach Europa. In der Schweiz fand bereits im 19. Jahrhundert eine erste grössere Verbreitung statt. Heute ist die Geranie in unzähligen Sorten die meistverkaufte Beet- und Balkonpflanzenart der Schweiz .

 

Alles spricht für die Geranie

  • Stehende, halbhängende und hängende Wuchsformen
  • Breites Farbspektrum
  • Verträgt Trockenheit und Hitze gut
  • Dauerblüte vom zeitigen Frühjahr bis zum ersten Frost
  • Lässt sich gut mit anderen Pflanzen kombinieren

 

Frühling

  • Die Pflanzen sind vor Frost zu schützen.
  • Beim Einpflanzen Langzeitdünger in die Erde einarbeiten, sonst mit flüssigem Universaldünger ein- bis zweimal pro Woche düngen.
  • Sonniger Standort ideal, Halbschatten möglich.

 

Sommer

  • Ausreichende Wasserversorgung
  • Staunässe vermeiden, Wasserabfluss ermöglichen.
  • Zur Förderung der Blühfreudigkeit, regelmässig verwelkte Blüten entfernen.
  • Jungpflanzen sparsam giessen. Dies führt zu kompakterem Wuchs, frühem Blütenansatz und macht sie widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Schädlinge.
  • Vermehren lassen sich Pelargonien durch Kopfstecklinge, die man am besten im Spätsommer schneidet.
  • Stecklinge in Vermehrungserde stecken und Topf zum Bewurzeln an einen hellen, warmen Platz stellen, jedoch ohne pralle Sonne.

 

Herbst

  • Zurückschneiden, bei ca. 8-12° C möglichst hell überwintern.

 

Winter

  • Pflanzen im Winter trocken halten, nur gelegentlich ein wenig giessen.
  • Gegen Wintermitte erscheinen neue Triebe, die im Februar auf 3-4 Knospen zurückgeschnitten werden. Die geschnittenen Pflanzen in frische Erde umtopfen und hell stellen bei etwa 16° C.
  • Im März umtopfen, dann bei 16-18° C auf der Fensterbank antreiben.